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26 432 432
Association Luxembourg Alzheimer
45, rue Nicolas Hein
L-1721
Luxembourg
Tel: 26 007-1
Fax: 26 007-205
Was bedeutet Demenz?
Wie verbreitet sind Demenzerkrankungen?
Wer erkrankt an Demenz?
Welches sind häufige Symptome einer beginnender Demenz?
Was bedeutet Demenz?
Die Demenz ist ein Syndrom infolge einer meist chronischen, oder fortschreitenden Erkrankung des Gehirns. Das Demenzsyndrom äußert sich durch die Beeinträchtigung und den Verlust geistiger Fähigkeiten. Dies führt bei den Betroffenen zu Schwierigkeiten in der Bewältigung des Alltags.
Eine Demenzerkrankung beeinträchtigt unter anderem:
• das Erinnerungsvermögen und die Merkfähigkeit
• das Denken, das Rechnen und die Urteilsfähigkeit
• die Orientierung (zeitlich, räumlich, zur Situation und zur eigenen Person)
• die sprachlichen Fähigkeiten
• das Erkennen
• die Fähigkeit nach einem bestimmten Plan, nach einer bestimmten Reihenfolge zu handeln
Hinzu können verhaltensbezogene Symptome kommen wie:
• abrupte Stimmungswechsel
• Reizbarkeit
• Teilnahmslosigkeit
• verändertes Sozialverhalten.
Eine Demenzerkrankung kann erst dann in Betracht gezogen werden, wenn diese Symptome über einen längeren Zeitraum bestehen und andere möglichen Ursachen ausgeschlossen wurden.
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Wie verbreitet sind Demenzerkrankungen?
2010 wurde die Anzahl von an Demenz erkrankten Personen auf 35,6 Millionen weltweit geschätzt. Insgesamt wird alle 20 Jahre mit einer Verdopplung der Anzahl der Demenzerkrankten gerechnet. Für das Jahr 2050 beläuft sich die geschätzte Zahl der Betroffenen damit bereits auf über 115 Millionen.
Kurz gefasst, kommt es weltweit ca. alle 7 Sekunden zu einer Neuerkrankung.
Schätzungen zufolge gibt es in Luxemburg eine hohe Dunkelziffer bezüglich Demenzerkrankungen und die Tendenz der Neuerkrankungen ist ebenfalls stark steigend.
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Wer erkrankt an Demenz?
• Ein höheres/hohes Lebensalter ist der Hauptrisikofaktor für eine Demenzerkrankung.
So sind bereits fast 1/3 der über 90jährigen an Demenz erkrankt, während in der Gruppe der 65-69jährigen nur 1% betroffen ist. 5
Durch die immer weiter steigende Lebenserwartung der Menschen nimmt auch die Anzahl der an Demenz erkrankten Personen stetig zu.
Lebensalter und Demenz in Deutschland 2007 :
Weitere Risikofaktoren sind:
• Leichte kognitive Beeinträchtigung (Mild Cognitive Impairment –MCI, oder auch Prä-Alzheimer genannt)
• Es besteht ein nur leicht erhöhtes Erkrankungsrisiko, wenn Verwandte an Demenz erkrankt sind, da die Demenz allgemein keine klassische Erbkrankheit darstellt.
• Vorangegangene Schädel-Hirn-Traumata
• Depressive Erkrankungen
• Bluthochdruck
• Diabetes mellitus
• Übergewicht
• Fettstoffwechselstörungen
• Rauchen
Demzufolge können sich eine allgemein gesunde Lebensweise und ein geistig stimulierendes Umfeld günstig auf das Erkrankungsrisiko auswirken.
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Welches sind häufige Symptome einer beginnenden Demenz?
Das menschliche Gehirn ist ein höchst komplexes Organ. Jeder Bereich des Gehirns verfügt über eine, oder mehrere Aufgaben, wie z.B. das Denken, die Steuerung von Verhalten und von Körperfunktionen, etc. Je nach Demenzform sind zu Beginn der Erkrankung unterschiedliche Bereiche des Gehirns betroffen, welches sich durch unterschiedliche Symptome zeigt. Mit fortschreitender Erkrankung ähnelt sich die Symptomatik der Betroffenen stärker, da immer zahlreichere Gehirnregionen gleichzeitig betroffen sind.
Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, Orientierungsstörungen und Wortfindungsstörungen sind dabei besonders für die beginnende Alzheimerdemenz typisch.
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Allgemeine Fakten
Die Demenz
Was bedeutet Demenz?
Wie verbreitet sind Demenzerkrankungen?
Wer erkrankt an Demenz?
Welches sind häufige Symptome einer beginnender Demenz?
Was bedeutet Demenz?
Die Demenz ist ein Syndrom infolge einer meist chronischen, oder fortschreitenden Erkrankung des Gehirns. Das Demenzsyndrom äußert sich durch die Beeinträchtigung und den Verlust geistiger Fähigkeiten. Dies führt bei den Betroffenen zu Schwierigkeiten in der Bewältigung des Alltags.
Eine Demenzerkrankung beeinträchtigt unter anderem:
• das Erinnerungsvermögen und die Merkfähigkeit
• das Denken, das Rechnen und die Urteilsfähigkeit
• die Orientierung (zeitlich, räumlich, zur Situation und zur eigenen Person)
• die sprachlichen Fähigkeiten
• das Erkennen
• die Fähigkeit nach einem bestimmten Plan, nach einer bestimmten Reihenfolge zu handeln
Hinzu können verhaltensbezogene Symptome kommen wie:
• abrupte Stimmungswechsel
• Reizbarkeit
• Teilnahmslosigkeit
• verändertes Sozialverhalten.
Eine Demenzerkrankung kann erst dann in Betracht gezogen werden, wenn diese Symptome über einen längeren Zeitraum bestehen und andere möglichen Ursachen ausgeschlossen wurden.
| Mögliche Warnzeichen einer beginnenden Demenz: |
|---|
| • Schwierigkeiten sich an kurz zurückliegende Ereignisse, an vertraute Namen, Telefonnummern, o.ä. zu erinnern. |
| • Orientierungsstörungen und dies besonders außerhalb der häuslichen Umgebung. |
| • Schwierigkeiten bei der Bewältigung abstrakter Handlungen, wie z.B. beim Bezahlen von Rechnungen . |
| • Wortfindungsstörungen und die häufige Verwendung von Umschreibungen. |
| • Schwierigkeiten, Gesprächen oder Filmhandlungen zu folgen. |
| • Antriebslosigkeit, Motivationslosigkeit, Verlust an früheren Interessen und Hobbies. |
| • Sozialer Rückzug. |
| • Schwierigkeiten bei komplexeren Alltagshandlungen wie z.B. dem Einkaufen, oder der Medikamenteneinnahme. |
| • Stimmungsschwankungen. |
| • Schwierigkeiten situationsangemesse Entscheidungen zu treffen, wie z.B. der Witterung entsprechende Kleidung auszuwählen. |
Wie verbreitet sind Demenzerkrankungen?
2010 wurde die Anzahl von an Demenz erkrankten Personen auf 35,6 Millionen weltweit geschätzt. Insgesamt wird alle 20 Jahre mit einer Verdopplung der Anzahl der Demenzerkrankten gerechnet. Für das Jahr 2050 beläuft sich die geschätzte Zahl der Betroffenen damit bereits auf über 115 Millionen.
Kurz gefasst, kommt es weltweit ca. alle 7 Sekunden zu einer Neuerkrankung.
Schätzungen zufolge gibt es in Luxemburg eine hohe Dunkelziffer bezüglich Demenzerkrankungen und die Tendenz der Neuerkrankungen ist ebenfalls stark steigend.
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Wer erkrankt an Demenz?
• Ein höheres/hohes Lebensalter ist der Hauptrisikofaktor für eine Demenzerkrankung.
So sind bereits fast 1/3 der über 90jährigen an Demenz erkrankt, während in der Gruppe der 65-69jährigen nur 1% betroffen ist. 5
Durch die immer weiter steigende Lebenserwartung der Menschen nimmt auch die Anzahl der an Demenz erkrankten Personen stetig zu.
Lebensalter und Demenz in Deutschland 2007 :
Weitere Risikofaktoren sind:
• Leichte kognitive Beeinträchtigung (Mild Cognitive Impairment –MCI, oder auch Prä-Alzheimer genannt)
• Es besteht ein nur leicht erhöhtes Erkrankungsrisiko, wenn Verwandte an Demenz erkrankt sind, da die Demenz allgemein keine klassische Erbkrankheit darstellt.
• Vorangegangene Schädel-Hirn-Traumata
• Depressive Erkrankungen
• Bluthochdruck
• Diabetes mellitus
• Übergewicht
• Fettstoffwechselstörungen
• Rauchen
Demzufolge können sich eine allgemein gesunde Lebensweise und ein geistig stimulierendes Umfeld günstig auf das Erkrankungsrisiko auswirken.
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Welches sind häufige Symptome einer beginnenden Demenz?
Das menschliche Gehirn ist ein höchst komplexes Organ. Jeder Bereich des Gehirns verfügt über eine, oder mehrere Aufgaben, wie z.B. das Denken, die Steuerung von Verhalten und von Körperfunktionen, etc. Je nach Demenzform sind zu Beginn der Erkrankung unterschiedliche Bereiche des Gehirns betroffen, welches sich durch unterschiedliche Symptome zeigt. Mit fortschreitender Erkrankung ähnelt sich die Symptomatik der Betroffenen stärker, da immer zahlreichere Gehirnregionen gleichzeitig betroffen sind.
Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, Orientierungsstörungen und Wortfindungsstörungen sind dabei besonders für die beginnende Alzheimerdemenz typisch.
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