Helpline
SOS Alzheimer 24 Stunden
26 432 432
Association Luxembourg Alzheimer
45, rue Nicolas Hein
L-1721
Luxembourg
Tel: 26 007-1
Fax: 26 007-205
Wie verläuft eine Demenzerkrankung?
Wie hoch ist die Lebenserwartung bei Demenz?
Was sollten Betroffene und Angehörige beachten?
Wie verläuft eine Demenzerkrankung?
Primäre Demenzerkrankungen verlaufen stetig fortschreitend und sind unheilbar. Medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien können den Verlauf verzögern. Eine adäquat-förderliche Alltagsumgebung und -betreuung wirken sich zusätzlich positiv auf die Symptomatik aus.
Der Verlauf der Erkrankung und die gezeigte Symptomatik können sich somit individuell sehr unterschiedlich darstellen.
Nach ICD 10 lässt sich jedoch eine Einteilung der Demenzerkrankung in 3 unterschiedliche Schweregrade vornehmen:
1) Leichte Demenz
Während dieser Phase der Demenz ist eine selbstständige Lebensführung noch möglich, aber komplexe Aufgaben (z.B. das Benutzen öffentlicher Transportmittel, das Regeln von finanziellen Angelegenheiten) können nicht mehr ausgeführt werden.
Besonders stimmungsbezogene Symptome wie Depression, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Antriebsmangel sind auffällige Begleiterscheinungen während dieser Phase.
2) Mittelgradige Demenz
Einfache Tätigkeiten können weiterhin ausgeführt werden. Komplexere Tätigkeiten können dagegen nicht mehr angemessen durchgeführt werden und stellen für den Betroffenen nahezu unüberwindbare Hürden dar. Eine selbstständige Lebensführung ist oft noch zum Teil möglich, aber der Betroffene muss dabei auf fremde Hilfe zurückgreifen.
Auf der Verhaltensebene zeigen sich während dieser Phase oft Symptome wie Aggressivität, Wutausbrüche und Unruhezustände.
3) Schwere Demenz
Der Betroffene kann in dieser Phase keine nachvollziehbaren Gedankengänge mehr kommunizieren und er benötigt auch bei grundlegenden Aufgaben, wie z.B. der Körperpflege, ein hohes Maß an Hilfe und Unterstützung. Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus, immer wiederkehrende Bewegungen, Nesteln und Schreien sind typische Symptome dieser Phase.
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Wie hoch ist die Lebenserwartung bei Demenz?
Die Lebenserwartung der Betroffenen kann ebenfalls individuell sehr unterschiedlich sein.
Durchschnittlich beträgt die Lebenserwartung nach Erhalt der Diagnose ca. 6-10 Jahre, in manchen Fällen kann sie jedoch auch über 20 Jahre betragen. Ein früher Beginn der Demenzerkrankung, sowie zusätzliche Pathologien wirken sich negativ auf die Lebenserwartung aus. Das Fehlen weiterer Erkrankungen, eine individuell angepasste medikamentöse und nicht medikamentöse Behandlung, ein adäquates Umfeld und positiv-stabile soziale Beziehungen sind hingegen begünstigende Einflussfaktoren.
Als häufigste Todesursachen bei Demenzbetroffenen gelten die Lungenentzündung und die aufsteigende Harnwegsinfektion. Im Stadium der schweren und schwersten Demenz sind die Betroffenen durch ihre Bettlägerigkeit, Immobilität und Schluckstörungen besonders anfällig für diese Erkrankungen.
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Was sollten Betroffene und Angehörige beachten?
Die Diagnose Demenz löst oft Angst und Verunsicherung bei den Betroffenen, wie auch bei den Angehörigen aus.
Informationen über die Demenzerkrankung helfen, diese Gefühle zu verarbeiten und zu bewältigen. Weiterhin können sich so alle Beteiligten auch auf praktischer Ebene auf die Bedürfnisse einstellen, welche die Demenzerkrankung mit sich bringt, damit der Betroffene auch weiterhin ein Leben in größtmöglicher Autonomie führen kann.
Das Wissen um die verschiedenen Hilfsangebote und Unterstützungsleistungen trägt dazu bei, eine gezielte Vorsorge treffen zu können. Die rechtzeitige Inanspruchnahme dieser Leistungen vermeidet eine gefährdende Belastung durch Pflege und Betreuung auf Seiten der Angehörigen und sorgt für eine stabile und positive Beziehung zwischen Betroffenem und Angehörigen.
Mit ihren vielfältigen Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungstätigkeiten ist die ala Ansprechpartner in all diesen Belangen.
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Leben mit Demenz
Die Demenz
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Was sollten Betroffene und Angehörige beachten?
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Primäre Demenzerkrankungen verlaufen stetig fortschreitend und sind unheilbar. Medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien können den Verlauf verzögern. Eine adäquat-förderliche Alltagsumgebung und -betreuung wirken sich zusätzlich positiv auf die Symptomatik aus.
Der Verlauf der Erkrankung und die gezeigte Symptomatik können sich somit individuell sehr unterschiedlich darstellen.
Nach ICD 10 lässt sich jedoch eine Einteilung der Demenzerkrankung in 3 unterschiedliche Schweregrade vornehmen:
1) Leichte Demenz
Während dieser Phase der Demenz ist eine selbstständige Lebensführung noch möglich, aber komplexe Aufgaben (z.B. das Benutzen öffentlicher Transportmittel, das Regeln von finanziellen Angelegenheiten) können nicht mehr ausgeführt werden.
Besonders stimmungsbezogene Symptome wie Depression, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Antriebsmangel sind auffällige Begleiterscheinungen während dieser Phase.
2) Mittelgradige Demenz
Einfache Tätigkeiten können weiterhin ausgeführt werden. Komplexere Tätigkeiten können dagegen nicht mehr angemessen durchgeführt werden und stellen für den Betroffenen nahezu unüberwindbare Hürden dar. Eine selbstständige Lebensführung ist oft noch zum Teil möglich, aber der Betroffene muss dabei auf fremde Hilfe zurückgreifen.
Auf der Verhaltensebene zeigen sich während dieser Phase oft Symptome wie Aggressivität, Wutausbrüche und Unruhezustände.
3) Schwere Demenz
Der Betroffene kann in dieser Phase keine nachvollziehbaren Gedankengänge mehr kommunizieren und er benötigt auch bei grundlegenden Aufgaben, wie z.B. der Körperpflege, ein hohes Maß an Hilfe und Unterstützung. Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus, immer wiederkehrende Bewegungen, Nesteln und Schreien sind typische Symptome dieser Phase.
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Wie hoch ist die Lebenserwartung bei Demenz?
Die Lebenserwartung der Betroffenen kann ebenfalls individuell sehr unterschiedlich sein.
Durchschnittlich beträgt die Lebenserwartung nach Erhalt der Diagnose ca. 6-10 Jahre, in manchen Fällen kann sie jedoch auch über 20 Jahre betragen. Ein früher Beginn der Demenzerkrankung, sowie zusätzliche Pathologien wirken sich negativ auf die Lebenserwartung aus. Das Fehlen weiterer Erkrankungen, eine individuell angepasste medikamentöse und nicht medikamentöse Behandlung, ein adäquates Umfeld und positiv-stabile soziale Beziehungen sind hingegen begünstigende Einflussfaktoren.
Als häufigste Todesursachen bei Demenzbetroffenen gelten die Lungenentzündung und die aufsteigende Harnwegsinfektion. Im Stadium der schweren und schwersten Demenz sind die Betroffenen durch ihre Bettlägerigkeit, Immobilität und Schluckstörungen besonders anfällig für diese Erkrankungen.
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Was sollten Betroffene und Angehörige beachten?
Die Diagnose Demenz löst oft Angst und Verunsicherung bei den Betroffenen, wie auch bei den Angehörigen aus.
Informationen über die Demenzerkrankung helfen, diese Gefühle zu verarbeiten und zu bewältigen. Weiterhin können sich so alle Beteiligten auch auf praktischer Ebene auf die Bedürfnisse einstellen, welche die Demenzerkrankung mit sich bringt, damit der Betroffene auch weiterhin ein Leben in größtmöglicher Autonomie führen kann.
Das Wissen um die verschiedenen Hilfsangebote und Unterstützungsleistungen trägt dazu bei, eine gezielte Vorsorge treffen zu können. Die rechtzeitige Inanspruchnahme dieser Leistungen vermeidet eine gefährdende Belastung durch Pflege und Betreuung auf Seiten der Angehörigen und sorgt für eine stabile und positive Beziehung zwischen Betroffenem und Angehörigen.
Mit ihren vielfältigen Beratungs-, Begleitungs- und Betreuungstätigkeiten ist die ala Ansprechpartner in all diesen Belangen.
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